Bei SOS Schweiz mitmachen

Egal, ob «schwule Sau» oder «blöde Kampflesbe», Kinder und Jugendliche werden in der Schule immer wieder mit homophoben Sprüchen beschimpft oder gar schikaniert und gemobbt. Wer dagegen etwas unternehmen möchte, kann sich jetzt in der Fachgruppe SOS Schweiz (Sexuelle Orientierung & Schule) engagieren. Es sind keine Vorkenntnisse im Bereich der Bildung nötig und selbstverständlich kann jeder und jede unabhängig der eigenen sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität mitmachen.

Kinder und Jugendliche, die nicht ins Normschema ihrer Altersgenossen passen, werden seit jeher ausgelacht, beschimpft und gemobbt. Auch homo- oder bisexuelle Jugendliche und Transmenschen werden in der Schule ausgegrenzt und schikaniert. Die Folgen des psychischen Drucks müssen für die Betroffenen nicht immer gleich fatal sein. Verschiedene Studien haben allerdings schon vor Längerem gezeigt, dass bei jungen Menschen ein Zusammenhang zwischen Selbstmordrisiko und sexueller Orientierung besteht. Die Schule kann somit entscheidend zum Wohle und der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen beitragen, wenn sie einen angstfreien und wertneutralen Umgang mit sexueller Orientierung und Identität fördert.

Sich für ein Projekt der Wahl engagieren

Genau hier setzt die Fachgruppe SOS Schweiz (Sexuelle Orientierung und Schule) von PINK CROSS, LOS und fels den Hebel an. Die Fachgruppe engagiert sich aktuell für die Verankerung des Themas sexuelle Orientierung in den Schweizer Lehrplänen, sie realisiert einen Videofilm gegen Homophobie, sie unterstützt Besuche an den Schulen (ABQ und GLL) und betreibt dieses Internetportal. Vorgesehen sind weitere Projekte für die Lehrerbildung wie eine Plakatausstellung oder Fachtagungen.

Jetzt sofort für Schnupper-Besuch anmelden

Je nach personellen Ressourcen und den persönlichen Stärken und Neigungen der Mitwirkenden können auch neue Projekte initiiert werden. Die Fachgruppe ist daher laufend auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Egal, wo jemand seine persönlichen Stärken hat, wer sich gegen diskriminierende Sprüche wie «schwule Sau» oder «blöde Kampflesbe» in der Schule engagieren möchte, findet bei SOS seinen Platz. Neben einem Engagement in Projekten und der Mitarbeit an den Sitzungen ist auch eine Unterstützung in der Kommunikation, in der Administration oder in vielen anderen Bereichen möglich.

Es sind keine Vorkenntnisse im Bereich der Bildung nötig und selbstverständlich kann jeder und jede unabhängig der eigenen sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität mitmachen. Wer sich angesprochen fühlt, meldet sich so rasch als möglich per E-Mail kontakt@sos-schweiz.ch oder Telefon 031 372 33 00 für einen Schnupper-Besuch in der Fachgruppe an.