Unterrichtsvorschläge: Sprachen

Coming out für den Englischunterricht

Die Schülerinnen und Schüler lesen einen informierenden Text über das Coming-out und beantworten Fragen dazu. Sie lesen die persönliche Coming-out Geschichte des 15-jährigen Nathan, beschreiben seine Erfahrungen und die Reaktionen der Eltern. Abschließend verfassen sie einen Tagebucheintrag kurz vor dem Coming-out gegenüber seinen Eltern.

Frauen in Männerkleidern - Metamorphose bei Ovid

Auf dem Hintergrund der Lektüre Ovids werden Geschlechtercamouflage und Geschlechterverwandlung als literarisches Motiv thematisiert sowie die Möglichkeit eines lesbischen Lebens zu damaliger Zeit aufgezeigt.

Warum werden manche Menschen homosexuell?

Auf einem Arbeitsbogen erhalten die Schülerinnen und Schüler Thesen zur Entstehung von Homosexualität.
Sie bewerten die Thesen in kleinen Gruppen und begründen ihre Wertungen im Unterrichtsgespräch. Die Problematik von wissenschaftlicher Ursachenforschung wird sichtbar.

Die Schülerinnen und Schüler werten Aussagen über die Ursache von Homosexualität aufgrund ihrer persönlichen Meinungen und Erfahrungen.

Coming-out: Was ist das und wie fühlt man sich da?

Es liegen zwei ausgewählte Coming-out - Beschreibungen vor. Diese können arbeitsteilig bearbeitet werden. Anschließend werden die Ergebnisse verglichen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede sollten dann in einem Unterrichtsgespräch herausgearbeitet werden.

Die Lebenssituation von schwulen und lesbischen Jugendlichen

Die Schülerinnen und Schüler lesen eine Zusammenfassung der Studie „Sie liebt sie. Er liebt ihn.“ Hierbei handelt es sich um eine Studie zur psychosozialen Situation junger Lesben, Schwuler und Bisexueller in Berlin. Der Bezug der Studie ist möglich über: Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Sport, Berlin. Anhand des Textes können sich die Schülerinnen und Schüler mit der Lebensrealität schwuler, lesbischer und bisexueller Jugendlicher auseinandersetzen und Empathie für deren Situation sowie eine Vision für eine Veränderung der Lage entwickeln.

Gay families

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit unterschiedlichen Familienmodellen auseinander und erkennen, dass es viele Vorurteile über Regenbogenfamilien gibt, die sich wissenschaftlich nicht bestätigen lassen. Sie erkennen Gemeinsamkeiten zwischen heterosexuellen und homosexuellen Elternpaaren.

Billy Elliot - I will dance

Dieser Film greift tardierte Rollenbilder von "Mann" und "Frau" auf. Der kleine Junge Billy soll das Boxen lernen, jedoch kann er von dieser Sportart nicht viel abgewinnen. Ballet spricht ihn mehr an und er entwickelt eine grosse Leidenschaft für das Tanzen. Das wird aber nicht einfach so akzeptiert und er wird mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Zum Beispiel wird ihm vorgeworfen, dass er schwul sei. Ein guter Film um "männliche" sowie "weibliche" Stereotypen zu thematisiert.

Durcheinander im Poesiealbum

Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Arbeitsblatt, das im Stil eines Poesiealbums unterschiedliche Interessen von Jugendlichen auflistet.
Sie versuchen, die Interessen geschlechtsspezifisch zuzuordnen und erfahren, dass die Zuschreibungen mit geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen zu tun haben.

Begriffslexikon

In Arbeitsgruppen lernen die Schülerinnen und Schüler Begriffe zur Geschlechtsidentität und sexuellen Orientierung kennen. Sie tauschen sich über ihr Verständnis der jeweiligen Begriffe aus.
Die Lehrperson moderiert ein Unterrichtsgespräch, in welchem alle Definitionen genannt, diskutiert, eventuell erweitert und kommentiert werden.